Raritäten, alle Jahre wieder …

Es ist eine Symbiose, das Leben zu ebener Erde und der Garten auf dem Dach. Dieses Wochenende war Raritätenbörse im Botanischen Garten der Universität Wien und natürlich musste ich hinschauen, obwohl ich eigentlich keinen Platz mehr habe …

raritaet16_anemone

Letztes Jahr waren wir am Sonntag, da war vieles schon ausverkauft. Heuer war ich am Freitag, und habe festgestellt, dass es ohne sachkundige Begleitung (meine beste Freundin, die Ackerdemikerin) einfach keinen Spaß macht.

raritaet16_baum

Der Botanische Garten ist auch sehr schön, ohne die Menschenmengen allerdings noch viel mehr … früher, als ich noch quasi um’s Eck im Freihausviertel gewohnt habe, war ich sehr oft da und habe einfach die Seele baumeln lassen. Ich persönlich finde ja, dass man gerade wenn man mittendrin in der Stadt wohnt solche grünen Oasen viel bewusster genießt als am Land, wo es nicht an Gegend mangelt und Grünzeug einfach da, aber nichts besonderes ist. Egal, ich schweife ab …

raritaet16_baum2

Ergattert habe ich eine Tomatenpflanze (Österreichisches Ochsenherz) und ein paar Kräuter von der Arche Noah und einmal Pimientos de Padrón vom Biotiger. Chilisorten möchte ich wirklich noch ein paar mehr finden, aber bisher nichts wirklich passendes gefunden … schade, aber die Saison ist ja noch jung. Kurz habe ich noch überlegt, ein paar Lupinen mitzunehmen, aber … wohin damit? Sie sollen ja blühen, bevor man sie löscht weil härtere Tage kommen.

raritaet16_belvedere

Und am Ende des Tages saß ich mit einem Spritzwein unter einem Baum und schaute einfach nur in die Gegend. Ein irres Gewusel von Menschen, über deren Diversität ich nur staunen konnte, und alle hatten sie die Taschen und Kartons voller Pflanzen … ja, die Urban Gardening Revolution ist in Wien angekommen, und das obwohl man nicht ohne Grund sagt, dass sich die Welt in Wien etwas langsamer dreht als überall sonst. 😉

raritaet16_mussmallulu

Advertisements

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. dachgemuese sagt:

    Coole Sache. Bei euch in Wien scheint es ja einige Raritäten- und Pflanzentauschbörsen zu geben. Hier im Ruhrgebiet sind solche Events eher rar gesät. Diesen Samstag gibt es eine vom NABU in Essen. Mal schauen ob ich es schaffe dort vorbei zu schauen…

    Gefällt mir

    1. Hanna sagt:

      Ich glaube das liegt auch daran, dass hier so 15km jenseits der Stadtgrenze schon „tiefste Provinz“ ist (dann ist lange nichts, und dann ist man in Prag 😛 ) und demensprechend gibt es viele Bauern und landwirtschaftliche Initiativen die regelmäßig in die Stadt reinfahren bzw. viele Städter die schnell mal rausfahren um „ab Hof“ zu kaufen oder Einrichtungen wie die Arche Noah zu besuchen … das Ruhrgebiet ist doch eher eine größere oder kleinere Stadt nach der anderen die mehr oder weniger nahtlos ineinander übergehen?

      Hast Du die Gelegenheit, mal in die Niederlande ‚rüberzufahren? Als ich im Februar dort war um meine Schwester zu besuchen war noch nicht viel los in den Garten-/Bauernmärkten dort, aber es gibt so viele! 🙂

      Gefällt 1 Person

      1. dachgemuese sagt:

        Da bin ich ja ein bisschen neidisch! Gerade die dichte Bebauung hier im Pott macht die Sehnsucht nach dem eigenen Grün noch größer!
        …in Holland gibt es tatsächlich viele, tolle Gartenmärkte, allerdings kauf ich dann bestimmt wieder viel zu viel Zeug und irgendwann bricht meine Dachterasse unter der Last zusammen. 😉

        Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s