Dü dü dü düdü, Mana Mana!

Wenn im Garten auf dem Dach gerade nichts zu tun ist lebe ich zu ebener Erde, und dieses Leben spielt sich hauptsächlich in Wien ab, einer größeren Stadt an der Donau. Kennt Ihr vielleicht 😉 Doch mein Wien ist nicht das kitschig-barocke Wien, das man in Filmen und auf Reisen gemeinhin kennenlernt. Hin und wieder möchte ich diesen Blog auch dazu nützen, um Euch die Stadt ein bisschen zu zeigen.

Hier der erste Geheimtipp: die Manameierei, ein kleines Café mitten im Schwarzenbergpark.

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Der Schwarzenbergpark hat mit dem was man sich gemeinhin unter „Park“ vorstellt nicht viel gemein, weder mit dem Schlosspark Schönbrunn noch mit dem Beserlpark ums Eck. Eigentlich ist es eher ein Wald als ein Park, Wienerwald mit ein paar Parkbänken und Statuen drin verstreut, weit draußen am Stadtrand gelegen.

Als ich noch ein Kind war, war dort eine ranzige Jausenstation, dann war lange nix, und seit ein paar Jahren ist es die Manameierei. Orientalisch inspirierte Speisekarte, viel Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit, moderner schicker Stil … in der Vorstadt erwartet man so etwas nicht unbedingt, aber ich finde es großartig, dass jemand mutig genug war es zu versuchen und erfolgreich damit war.

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Wir sind oft dort, da wir in der Nähe wohnen, und bisher immer sehr zufrieden gewesen. Die Atmosphäre ist angenehm, der Service flink und freundlich, und das Essen ist köstlich (vor allem das Mana mit Ziegenkäse und Feigencreme und Rosmarinhonig – genannt „ManaMäh“ – und der Lavendelprosecco sind meine absoluten Favoriten!).

Nur eins stört mich ein Bisschen – aber da kann das Lokal eigentlich nichts dafür. Da gefühlt halb Wien zum Gassigehen in den Schwarzenbergpark und dann auf einen Kaffee in die Manameierei kommt, sind auch sehr viele Hunde „zu Gast“ und manchmal versteht man das eigene Wort vor lauter Gekläff nicht mehr. Leider sind nicht alle Hunde gut erzogen und nicht alle Hundebesitzer rücksichtsvoll und vernünftig. Nicht falsch verstehen, ich liebe Tiere wirklich sehr, aber eine fremde Hundeschnauze im Essen und vom Nebentisch der lapidare Kommentar „Der duad do nix!“ – das muss echt nicht sein!

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Ich freu mich schon auf den nächsten Sonntagsausflug! 🙂

Mehr Informationen (Adresse, Öffnungszeiten, Preise) gibt es auf der Webseite des Lokals bzw. bei den Frühstückerinnen.

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Lavendelprosecco hört sich sehr gut an, hast du es schon mal mit einem Pfeilchen-Prosecco versucht, der ist auch äußerst blumig im Aroma und kitzelt den Gaumen ? Grüße Joe

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    1. Hanna sagt:

      Ja, hab ich auch schon mal probiert – aber Lavendel schmeckt mir besser! 😉 Liebe Grüße!

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